Article detail · 2025
Sozialgeschichtliche Analyse der Erzählung Das Groß Stankmal von Hans Fallada
DİYALOG Interkulturelle Zeitschrift für Germanistik
- Year
- 2025
- ISSN
2148-1482- Type
- article
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Abstract
English (OpenAlex)
Hans Fallada, mit bürgerlichem Namen Rudolf Ditzen, erlebte den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und das Dritte Reich. Er nutzt die Zeit, in der er lebte, als historischen Hintergrund für seine Werke. Der Autor, der schwierige Lebensphasen durchlebte, zeigt auch eine empfindsame geistige Verfassung. Dies lässt sich an den Suchterkrankungen, denen er verfiel, und den Depressionen, die er zu überwinden versuchte, nachvollziehen. Fallada thematisiert in seinen Romanen gesellschaftliche Krisenperioden und setzt sich für Gesellschaftskritik ein. In dieser Studie wurde Falladas Erzählung Das Groß-Stankmal-Bericht aus einer deutschen Kleinstadt von 1931 aus kulturhistorischer Perspektive untersucht. Dabei wurde zunächst die Sozialgeschichte der Literatur, die die sozialen Situationen und Beziehungen in literarischen Werken untersucht, diskutiert. Anschließend wurden Informationen zu den wichtigen historischen Ereignissen und Epochen gegeben, in denen Fallada lebte: dem Ersten Weltkrieg, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und dem Dritten Reich. Im Kontext dieser Informationen wurde Falladas Geschichte, ein literarisches Dokument, das dem Leser die Situation Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg und die geistige und spirituelle Struktur dieser Zeit am Beispiel einer Kleinstadt veranschaulicht, aus kulturhistorischer Perspektive diskutiert. Dabei wurde festgestellt, dass die Erzählung viele Informationen über den Zeitgeist enthält und fast wie ein Dokument wirkt.
Topics
- German Literature and Culture Studies
- Memory, History, Trauma, Identity
- German Colonialism and Identity Studies
Primary topic German Literature and Culture Studies